Aronia-Orangen-Marmelade

Orangen sind mitunter das beliebteste Obst an Weihnachten. Nicht nur der hohe Vitamin-C Gehalt, auch der süße Geschmack macht die Orangen zum unvergleichlichen Booster für die kalte Jahreszeit. Warum dann also nicht gleich eine Aronia-Orangen-Marmelade ausprobieren? Und das auch noch mit frischen Zutaten und in der eigenen Küche zubereitet?

Wenn Sie das überzeugt, bietet dieses Rezept für eine Marmelade aus Orangen und Aroniabeeren die perfekte Gelegenheit mit Energie in den Tag zu starten.

 

 

Rezept für Aronia-Orangen-Marmelade

Zutaten:

 

  • 750 g Orangen
  • 250 g Aroniabeeren
  • 1000 g 1:1 Gelierzucker
  • ½ Zitrone

 

Zubereitung:

 

Vor Beginn brauchen wir Zitronen- und Orangenzesten (die äußere Schale der Früchte, in der sich ganz viel Geschmack befindet. Unbedingt davor waschen)

 

Anschließend die Orangen schälen (soviel weiße Schalenreste wie möglich entfernen), in Würfel schneiden und zusammen mit den gewaschenen Aroniabeeren in einen großen Topf geben. Die Zesten der Zitrusfrüchte hinzugeben und untermischen. Nach Wunsch den Saft der halben Zitrone beifügen. Nun mit einem Pürierstab alles zerkleinern, bis die Masse die gewünschte  Konsistenz erreicht hat.

Als nächstes langsam den Gelierzucker unter stetigem Rühren hinzugeben.

Nun lassen Sie die Mischung unter hoher Temperatur 5 Minuten lang kochen, und durch dauerndes Rühren ein Anbrennen am Topfboden verhindern.

 

Die Konsistenz sollte jetzt zähflüssiger werden, falls nicht  einfach noch ein paar Minuten weiter kochen lassen.

Zum Ende des Kochens den sich bildenden Schaum von der Oberfläche abschöpfen. Marmeladengläser heiß auswaschen und bereitstellen.

Die noch heiße Marmelade bis kurz unter den Rand in die Gläser umfüllen, diese verschließen und 5 Minuten auf dem Kopf gedreht ruhen lassen. Nach dem Abkühlen der Marmelade, die fertigen Gläser an einem kühlen und dunklen Ort lagern, um maximale Haltbarkeit zu erzielen.

 

Marmelade; Warum Früchte einkochen?

 

Wussten Sie, dass das Konzept des Andickens und Einkochens von Früchten mit Zugabe von Süßungsmitteln schon bei den alte Römern und Griechen bekannt war? Anstatt der heutzutage gängigen Beeren, wurden jedoch fast ausschließlich die in der Region verbreiteten Quitten verwendet. Die bekanntere, bittere und oft auch mit Großbritannien assoziierte Variante aus Orangen hat ihren Ursprung jedoch in Schottland und Portugal.

Der Hauptgrund, warum man überhaupt Marmelade herstellt bzw. hergestellt hat ist vor allem die lange Haltbarkeit des Produktes. Früchte, die nach der Ernte übrig bleiben und nicht zeitnah verwertet werden, verderben schnell und sind somit unbrauchbar. Durch den hohen Zuckergehalt der Marmelade (ähnlich wie bei Honig) und des Säuregehalts der Früchte ,wird Bakterien die Feuchtigkeit und auch die notwendige Lebensbedingung entzogen. Dadurch ist es sehr schwer für Bakterien oder Schimmelpilze in einem gut verschlossenen Behältnis zu wachsen.  Zudem ist Marmelade, die in Gläser oder anderen Gefäße gefüllt wurde, einfach und platzsparend zu lagern und zu transportieren.

 

 Wegen dieser Vorteile und dem kulturellen Wert wie auch aus Tradition ist Marmelade bis heute ein beliebter Brotaufstrich.

 

 

Warum Marmelade mit Aronia?

 

Die Aronia besticht durch ihre hohe Resistenz gegen Frost und ist somit der Winterstrauch schlechthin. Und wie bereits geschrieben, ist die Orange vor allem im Winter sehr beliebt. Die Mischung aus der herben Aronia mit der süßen Orange bringt ein ganz spezielles Geschmackserlebnis aufs Brot. So kann ein neuer Tag mit gutem Geschmack, einem gelungenen Frühstück und vollen Batterien beginnen!

 

 

Das ganze Rezept können Sie natürlich auch mit Säften probieren. Den passenden Aroniasaft finden Sie hier.

 

 

Verfasst von Autor Samuel Globisch

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